Fake oder war doch nur Spaß …

… so hieß das Theaterstück, dass das Ensemble Radiks aus Berlin unseren Jahrgängen 7 und 8 am Mittwoch vorstellte. Drei zentrale Themenfelder bestimmten das Stück: Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing sowie die persönlichen und rechtlichen Folgen von Beleidigungen, Bedrohungen und sexueller Belästigung im Internet. Außerdem warf das Stück einen Blick auf unsere Erlebnis- und Medienkultur im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken und den „Neuen Medien“. Ein weiteres Themenfeld behandelt den Missbrauch und den Schutz von Daten und Computern.Die Jugendliche Lea führt den Zuschauer in eine Welt ein, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Erfolg, Liebe und Anerkennung, andererseits aber durch Missgunst, Illusionen und virtuell geschaffenen Realitäten.

Die beiden Schauspieler Romana Schneider (32) und Alexander Abramyan (42) schafften es, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Thematik berührt wurden. Sie zeigten, dass der Neid anderer und kleine Lügen große Auswirkungen haben können. Durch den Wechsel vom Schauspieler zum Erzähler/Beobachter gelang es , dass die Thematik des Stücks direkt angesprochen wurde.

Im Nachgespräch interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für den Werdegang der Schauspieler, stellten Fragen zum Hintergrund des Stücks und auch, ob die Schauspieler selbst Opfer bzw. Täter von Mobbing waren.