Klassenfahrt nach Dresden – der Rückblick der 8f

Pünktlich, also mit nur fünf Minuten Verspätung, stiegen wir in den erixx nach Hannover ein und genossen ein letztes Mal die wunderschöne Heidelandschaft. Noch pünktlicher, also mit 35 Minuten Verspätung, stiegen wir in den IC nach Dresden ein. Nach knappen fünf Stunden kamen wir im Hauptbahnhof Dresden an.

Bei -8 Grad haben wir das verschneite Dresden erkundet und unser A&O Hostel bezogen. Die Zimmer reichten für uns aus: fließend Wasser, Pritschen, Zentralheizung, elektrisches Licht, Kabelfernsehen und W-lan. Am ersten Abend sind wir nach dem Sandmann pünktlich um 19:45 Uhr ins Bett gegangen und  erst am nächsten Morgen wieder gaaaaaanz freundlich von Herrn Minor und Frau Holtkamp geweckt worden.

Dienstag stand dann eine religionspädagogische Erkundung der Frauenkirche an. Wir waren drei Stunden ganz allein in der Frauenkirche unterwegs.

Nach dem gesunden Mittagessen bei McDonald’s haben wir uns auf die Stadtführung gefreut: Bei minus 7 Grad zu Fuß durch die Altstadt – was kann es Schöneres geben? (Ein Besuch beim Ballett in der Semperoper, aber dazu später mehr…)

Das Deutsche Hygiene Museum Dresden wärmte uns auf. Am spannendsten war die Teilausstellung „Scham. 100 Gründe rot zu werden“… Da gab es Bilder, Videos und Gegenstände, die wir noch gar nicht sehen sollten…

Weil wir uns in der Kirche, Stadt und im Museum so gut benommen hatten, durften wir am Abend alle ins UFA-Kino: Wendy – Der Film war ein wunderschöner Film.

Mittwoch war der beste Tag: Wochenlang haben wir uns auf den Besuch von Romeo & Julia in der Semperoper gefreut. Zwei Stunden Ballett waren für viele Schüler eine Herausforderung nicht einzuschlafen. Letztendlich sind wir für diese Erfahrung sehr dankbar. Denn nun wissen wir, dass wir es manchmal im Matheunterricht doch besser haben.

Am Mittwochnachmittag schenkte uns Herr Minor mehrere Minuten Freizeit. Nach einer Stunde waren wir wieder im Hostel. Donnerstag fuhren wir ins Erzgebirge nach Altenberg. Bei angenehmen -9 Grad und warmen Ostwind versuchten wir einer Stunde waren wir wieder im Hostel.Langlaufski auszuleihen. Doch der Sportladen tat sich schwer. Nach 55 Minuten konnten wir dann doch endlich die Loipen besuchen. Frau Gebirgsjägerin-Holtkamp führte uns durch den Tiefschnee.

Den letzten Abend verbrachten wir auf der Bowlingbahn. Nach zwei Stunden und hartem Wettkampf stand der Sieger des Turniers fest: Herr Minor. Kein Schüler konnte ihm das Wasser reichen. Nur Max konnte es mit ihm aufnehmen.

Die Abreise klappte einwandfrei – fast. In Hannover bemerkten Erik H. und Daniel, dass es schon recht sinnvoll sein kann, ab und zu auf die eine oder andere Uhr zu schauen. Letztendlich sind wir aber alle zusammen in Soltau.

Feststeht: Dresden ist eine Klassenfahrt wert. Es gibt dort alles und die Menschen sind sehr nett!